... Merle ... ... Tomke ... ... Andrea ... ... Guido ...
Samstag, 31. Juli 2010
Pilot für einen Tag
Unter der vielversprechenden Überschrift "Pilot für einen Tag" hat der Flugsportverein Karlsruhe zum Schnuppersegelfliegen eingeladen. Und nachdem ich ja einen Rundflug beim letzten Tag der offenen Tür am Flugplatz Rheinstetten verpaßt hatte, wollte ich dieses mal unbedingt dabei sein.

31.07.2010 Pilot für einen Tag

Um 10 Uhr trafen sich 10 Neugierige am Flugplatz. Während auf der Landebahn die Vereinsmitglieder die Schäden des nächtlichen Wildschweinbesuchs beseitigten, wurden wir ganz dezent mit ein bißchen Theorie vertraut gemacht. Nicht zuviel, schließlich sollte ja das Erlebnis Fliegen im Vordergrund stehen. Und so ging es dann auch schon bald raus zu den Flugzeugen. Die mussten allerdings noch zusammengesteckt werden. Hört sich einfach an (besonders für einen legoerfahrenen Vater), war es auch. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Segelfliegen durchaus ein Teamsport ist. Man sitzt zwar meist alleine im Flieger, ansonsten geht aber gar nichts ohne die Hilfe der anderen. Geduld braucht man übrigens auch, denn selbst mit 4 Seilen und 2 Seilwinden braucht es einige Zeit, bis alle Flieger in den Himmel gehoben sind.
Irgendwann ging es dann aber in die Luft (ich saß übrigens nicht alleine im Segelflugzeug, sondern hinter mir saß ein erfahrener Fluglehrer), und dieses Erlebnis war alle Wartezeit wert. Schnell wurde das Seil von der Winde eingezogen, es ging steil in den Himmel. 31.07.2010 Pilot für einen TagZum Glück haben wir eine Thermik finden können und sind so auf 700 m aufgestiegen. Der Höhenmesser auf dem Bild rechts beweist es. Das Bilderbuchwetter bescherte eine Sicht über Rheinstetten hinaus bis in den Schwarzwald.
Runter ging es dann ganz zügig, ein kurzer Sturzflug, ein, zwei Steilkurven und schon waren wir einige hundert Meter tiefer - Achterbahngefühle inklusive. Achja, steuern durfte ich zwischendurch auch. Ich glaube, ich war etwas zu zaghaft mit meinen Kurven.
Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Ich weiß jetzt, was ein Kuller ist, habe gelernt, woher der Ausdruck Lepo kommt und bin um ein unvergessliches Erlebnis reicher. Falls ihr mal eine Gelegenheit zum Segelfliegen bekommen solltet, ergreift sie. Es lohnt sich!

31.07.2010 Pilot für einen Tag Einsteigen, es geht los!
31.07.2010 Pilot für einen Tag Das Seil ist gespannt, es gibt kein zurück mehr (wollte ich aber auch nicht)
31.07.2010 Pilot für einen Tag Auch der Nachwuchs durfte mal reinsitzen
Rheinstetten von oben - Schöner als Google Earth
31.07.2010 Pilot für einen Tag So sieht es aus, wenn man in der Kurve nach unten schaut - und ein anderer Flieger dort seine Runden dreht

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 22. Juli 2008
Ich habe überlebt!
Sonntagmorgen, 10.00 Uhr: Aus den Lautsprechern auf der Sportanlage der Sportfreunde Forchheim erklingt "I will survive" von Gloria Gaynor als Einstimmung auf den bevorstehenden Triathlon. Die meisten von euch werden jetzt denken: "Triathlon? Was hat denn der Guido damit zu tun?" Doch lest weiter.

Als das Lied erklang saß ich auf den Bänken vor dem Klubhaus, zwischen den anderen 34 Teilnehmern. Und ich wusste nicht, ob ich mich wegen meines Leichtsinns, der mich auf diese Bank geführt hat, erhängen oder erschießen sollte oder ob es reicht, wenn ich mich einfach irgendwo auf dem Gelände verbuddel.

Dazu eine kleine Erläuterung: Natürlich hören sich 300 m Schwimmen, 14 km Radfahren und 4 km Laufen nicht nach viel an - und sie sind es auch nicht für einen halbwegs trainierten Sportler. Aber für einen, der mit regelmäßiger Unregelmäßigkeit dem Basketball bei den Hobbyzockern der BG Karlsruhe nachjagt, ist es viel. Und da ich dann die kurze Vorbereitungszeit auch nicht so optimal genutzt habe, wie erhofft, wurde mir doch ganz schön mulmig, als ich dort auf der Bank saß.
Egal, es gab kein Zurück mehr und als persönliches Ziel wurde Durchhalten und nicht Letzter werden formuliert.

3. Rheinstettener Triathlon: Der "Fanclub" ist ganz gebannt von der Action (20.07.2008)Und dann ging es auch schon ab ins Wasser. Wie ich schon nach erhalt der Startunterlagen befürchtet hatte, wurde ich auf der Schwimmbahn mit den Schnellsten eingeteilt. Diese Tatsache war wahrscheinlich meiner leichtsinnigen Äußerung zu schulden, als ich bei der Anmeldung meinte, das Schwimmen meine relativ stärkste Disziplin sei. Was auch stimmt, aber vielleicht doch eher der Schwäche beim radfahren und laufen zu schulden ist. Ich habe mich also zur Konfliktvermeidung und zum Selbstschutz beim Start schön hinten eingereiht.

Nachdem ich auf den ersten Bahnen meinen Vordermann noch des öfteren an den Füßen gekitzelt 3. Rheinstettener Triathlon: Bei einer eleganten Wende (20.07.2008)hatte, musste ich mich spätestens ab der Hälfte der Strecke darum kümmern, nicht schon im Becken abzusaufen und der erste beim Rheinstettener Triathlon zu werden, der durch die DLRG gerettet werden muss. Das habe ich geschafft und bin zwar als Letzter meiner Bahn aus dem Becken – im Gesamtblick lag ich mit meinen 6:45 min. aber noch auf einem ganz hervorragendem 21. Platz.

Raus aus dem Becken und rein in die Wechselzone, wo folgendes passierte: Fahrrad suchen, behelfsmässig abtrocknen, Socken an, Schuhe an, Schluck trinken, in die Kamera lächeln (sehr verkrampft wahrscheinlich), Fahrrad aufheben, Ausgang suchen und losgeht’s. Obwohl ich mir nicht die einzelnen Zehen abgetrocknet habe, hatte ich das Gefühl, dass mich der oder die ein oder andere schon in der Wechselzone überholt hat.

Dann ging das Gestrampel los und ich merkte schnell, dass zweimal ein bißchen Radeln kein angemessenes Training für einen Triathlon ist. Und so überholen mich noch schnell ein, zwei weitere Triathleten. Ich halte aber Kontakt zu meinen Vorderleuten und habe zumindest zwei von Ihnen im Blickfeld. Näher ran komme ich allerdings auch nicht. Und so beuge ich mich meinem Schicksal und zähle jeweils nach den Wendepunkten die wenigen, die mir noch entgegen kommen. Es sind nicht mehr viele. Meine Radzeit (34:03) ist die 31 beste, und auf diesem Platz liege ich auch jetzt schon im Gesamtklassement.
Die Einfahrt auf den Sportplatz ist von Zuschauern gesäumt und auch die Tribüne scheint mir aus dem Augenwinkel heraus gesehen, gut gefüllt. Über Lautsprecher werde ich als basketballspielender Triathlet angekündigt und voller Übermut schwinge ich mich vom noch rollenden Fahrrad. Um direkt zu merken, dass auf solchen Beinen zu stehen gar nicht so einfach ist. Jetzt bloß nicht vor der Tribüne einknicken. Ich torkel zur Wechselzone, meine Tasche steht zum Glück direkt vorne auf der ersten Bank. Kurze Pause, durchatmen, sammeln, Helm ab und Mütze auf. Und dann weiterlaufen, es gilt ja noch 4km zu überwinden. Und zu meinem Schreck muss ich feststellen, dass nicht nur das Stehen auf diesen Beinen nach 14km Radeln schwierig ist sondern erst recht das Laufen.

3. Rheinstettener Triathlon: Die letzten 4km der Qual (20.07.2008)Es geht trotzdem irgendwie, zumindest so lange, bis der Sportplatz mit den Zuschauern hinter mir liegt. Beim Rauslaufen nehme ich wieder „Papa“ und „Guido“-Rufe wahr, der Fanclub ist noch nicht enttäuscht abgereist. Trotzdem musste ich mich nach ca. 500m Laufen erst noch einmal sammeln (sprich, ein bißchen gehen), und danach klappte das Laufen auch wieder besser. Kurz darauf kam mir auch schon der erste Läufer wieder entgegen. Da weit und breit kein Verfolger zu sehen war, habe ich schon einmal gratuliert. Ich konnte sogar noch zu einer Läuferin vor mir aufschliessen und mit ihr einen doch größeren Teil der Strecke gemeinsam zurücklegen. Mit jemandem vor oder neben sich fällt es doch leichter, den inneren Schweinehund zu überwinden, als wenn man alleine läuft. Am Berg (und der ist wirklich gaaanz gemein) hat sie mich dann doch abgehängt und ist schlussendlich ca. 30 Sekunden vor mir ins Ziel gelaufen. Dort bin ich dann auch nach über 1 Stunde und 5 Minuten angekommen – platt, aber doch irgendwie glücklich. Schliesslich habe ich meine beiden persönlichen Ziele erreicht, ich bin ins Ziel gekommen und war nicht Letzter.

Beim Überqueren der Zielliniegab es das Finisher T-Shirt in die Hände gedrückt und 3. Rheinstettener Triathlon: "Sieger"ehrung (20.07.2008)ich hatte mich entschieden: Im nächsten Jahr wieder! Und vielleicht klappt es ja ein bißchen besser mit der Vorbereitung.

Die Ergebnisliste kann man bei den Sportfreunden anschauen. Die ganze Veranstaltung war übrigens hervorragend organisiert, was ich bei weniger als 40 Startern gar nicht unbedingt erwartet hatte. Danke dafür!

* Bericht der BNN vom 22. Juli 2008
* Bericht des Veranstalters: Wer mich auf dem Foto vermisst: Ich bin der weisse Fleck hinter dem Herrn im hellblauen T-Shirt.
* Noch mehr Bilder vom Wettkampf bei den Sportfreunden.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 30. Oktober 2006
Klettermax
Letzte Woche hab ich mit den Kollegen den Klettermax gespielt. Wir waren im Abenteuerpark Schloß Lichtenstein und es war ein Mordsgaudi. Die Schmerzen danach hielten sich in Grenzen, auch wenn ich wohl für immer eine Erinnerung an diese Kletterei zurückbehalten werde.

Abenteuerpark Schloß Lichtenstein
(25.10.2006)
Abenteuerpark Schloß Lichtenstein (25.10.2006)
Abenteuerpark Schloß Lichtenstein (25.10.2006)

Guido.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Letzte Aktualisierung
2011-05-15 15:33
Menu
Was gibt's Neues?
Ich habe überlebt!
Sonntagmorgen, 10.00 Uhr: Aus den Lautsprechern auf...
by magt (So, 15. Mai, 15:33)
Philosophisches von Merle
"Menschen gibt es, damit die Welt bunt ist."
by magt (Do, 27. Jan, 20:41)
TOOOOR!
Tor durch Merle, der Ball ist im Netz. Und Tomke...
by magt (Mo, 24. Jan, 22:41)
Bilder
 Happy Birthday (2011)
 Der Geburtstagskuchen (2011)
 Geburtstagsfeier Teil 2 (2011)
Kalender
Mai 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 
status
Nicht eingeloggt ... einloggen
Admin-Menu


xml version of this page